Ich liebe Heilsteine.
Vielleicht begann diese Liebe schon viel früher, als mir bewusst war.
Mein Onkel ist Geologe und seit vielen Jahren mit einem Mineralienhändler befreundet.
Immer wenn besondere Steine für eine Mineralienmesse eintreffen, ruft er mich an.
„Ich fahre morgen zu … Soll ich Dir einen schönen Stein mitbringen?“
Meine Antwort ist seit vielen Jahren fast immer dieselbe:
„Ja bitte. Schau nach einem schönen Amethysten.“
Ich liebe Amethyste.
Heute stehen zwei große Amethystdrusen bei mir zu Hause.
Für mich strahlt kaum ein anderer Stein so viel Ruhe und Klarheit aus.
Wenn ich einen Moment innehalten möchte, stelle ich mir manchmal vor, vor einem großen Amethysten zu stehen und seine Kraft auf mich wirken zu lassen.
→ Vielleicht möchtest Du diese kleine Reise selbst erleben. Hier findest Du meine geführte Inspiration „Die Kraft des Amethysts“.
Und trotzdem passiert jedes Mal etwas, das mich zum Schmunzeln bringt.
Eigentlich wollte ich einen Amethyst …
… und am Ende hält mein Onkel einen Larimar in der Hand.
„Es gab so wunderschöne Larimare. Den musste ich Dir einfach mitbringen.“
Und jedes Mal freue ich mich.
Fast so, als hätte der Stein seinen Weg bereits gefunden.
Ob das wirklich so ist?
Das weiß ich nicht.
Aber ich mag diesen Gedanken.
Manche Steine begleiten uns
Als ich noch meinen Engel-Licht-Shop hatte, erlebte ich etwas Ähnliches.
Hin und wieder suchte sich jemand einen Stein aus.
Doch genau dieser Stein kam nie bei seinem neuen Besitzer an.
Er blieb irgendwo auf dem Versandweg.
Natürlich gibt es dafür ganz praktische Erklärungen.
Und doch dachte ich manchmal schmunzelnd:
Vielleicht hatte dieser Stein noch einen anderen Weg vor sich.
Mein Larimar
Eine Geschichte werde ich wohl nie vergessen.
Ich trug viele Jahre einen ganz besonderen Larimar.
Fast täglich.
Bis zu dem Tag, an dem ich ihn bei einem Spaziergang mit meinem Hund verlor.
Auf einem großen Feld.
Ich suchte ihn immer wieder.
Wochenlang.
Ich lief dieselben Wege.
Schaute zwischen die Halme.
Doch ich fand ihn nicht.
Irgendwann wurde das Feld gemäht.
Überall lagen große Heuballen.
Da dachte ich:
Jetzt ist er endgültig verschwunden.
Bevor ich die Suche aufgab, sprach ich in Gedanken noch einmal mit meinem Stein.
„Wenn Du lieber in der Natur bleiben möchtest … wenn dies Dein Platz ist … dann wünsche ich Dir alles Gute.“
Ein paar Tage später gingen wir wieder dort spazieren.
Mein Hund lief plötzlich quer über das Feld.
Ich ging hinterher.
Und genau zwischen den Stoppeln schimmerte etwas Blaues.
Ich blieb stehen.
Dort lag mein Larimar.
Ich hob ihn auf und musste lächeln.
Seit diesem Tag begleitet er mich wieder.
Vielleicht erzählen Heilsteine nicht jedem Menschen dieselbe Geschichte.
Mich erinnern sie daran, achtsam zu sein und den kleinen Wundern des Alltags Raum zu geben.
→ Wenn Dich Heilsteine interessieren, findest Du hier weitere Inspirationen.
Vielleicht ist genau das das Schöne
Ob Steine ihren eigenen Weg finden?
Darauf gibt es wahrscheinlich keine allgemeingültige Antwort.
Für mich sind Heilsteine vor allem Erinnerungen.
Sie begleiten besondere Lebensabschnitte.
Sie erinnern mich an Menschen.
An Orte.
An Erlebnisse.
Und manchmal erzählen sie ihre ganz eigene Geschichte.
Vielleicht liegt ihre größte Kraft genau darin.
♡ Kleine Inspiration
Gibt es einen Gegenstand, der Dich schon viele Jahre begleitet?
Vielleicht ein Stein.
Ein Schmuckstück.
Oder etwas ganz anderes.
Manchmal verbinden wir mit solchen Dingen Erinnerungen, die uns auch Jahre später noch ein Lächeln schenken.
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