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Es gibt Rituale, auf die ich mich jedes Jahr wieder freue.
Das 13-Wünsche-Ritual gehört für mich dazu.
Wenn das Jahr langsam stiller wird und die Rauhnächte näher rücken, beginnt für mich eine ganz besondere Zeit.
Eine Zeit der Einkehr.
Der Rückschau.
Und gleichzeitig eine Zeit, in der ich meinen Blick ganz bewusst auf das neue Jahr richte.
Ich ziehe morgens meist eine Tarotkarte.
Ich mache eine große Legung für das kommende Jahr.
Ich begleite einzelne Rauhnächte mit kleinen Loslass-Ritualen.
Und irgendwann liegen vor mir dreizehn kleine Zettel.
Auf jedem steht ein Wunsch.
Was ist das 13-Wünsche-Ritual?
Das 13-Wünsche-Ritual ist heute eine der bekanntesten Traditionen rund um die Rauhnächte.
Die Idee dahinter ist wunderschön:
Du schreibst 13 Wünsche für das kommende Jahr auf 13 einzelne Zettel.
Während der zwölf Rauhnächte wird jeden Abend ein gefalteter Wunsch verbrannt, ohne ihn vorher noch einmal zu lesen.
Zwölf Wünsche werden damit symbolisch abgegeben.
An das Leben.
An das Universum.
An das, woran Du persönlich glaubst.
Nach der letzten Rauhnacht bleibt genau ein Wunsch übrig.
Diesen öffnest Du.
Und um diesen einen Wunsch darfst Du Dich im neuen Jahr selbst kümmern.
Genau dieser Gedanke gefällt mir besonders.
Zwölf Wünsche darf ich vertrauensvoll loslassen.
Und einer erinnert mich daran, dass auch ich selbst mein Leben mitgestalten darf.
Wann schreibe ich meine 13 Wünsche?
Ich mag es, die Wünsche rund um die Wintersonnenwende vorzubereiten.
Die Tage sind kurz.
Das Licht kehrt langsam zurück.
Und allein diese Symbolik passt für mich wunderbar zu einem Blick auf das kommende Jahr.
Du kannst Dir dafür einen ruhigen Abend schenken.
Vielleicht brennt eine Kerze.
Vielleicht steht eine Tasse Tee neben Dir.
Vielleicht räucherst Du bereits einen Duft, den Du mit Ruhe und Klarheit verbindest.
Dann entsteht oft ganz von selbst diese besondere Stimmung, in der Wünsche ein wenig deutlicher werden.
Die perfekte Formulierung Deiner Wünsche
Für mich beginnt das Ritual schon beim Schreiben.
Denn ein Wunsch darf sich beim Formulieren gut anfühlen.
Ich schreibe meine Wünsche deshalb gerne so, als würde ich mich bereits auf diese Entwicklung zubewegen.
Formuliere in der Gegenwart
Statt:
Ich möchte mehr Ruhe haben.
könnte Dein Wunsch beispielsweise lauten:
Ich schenke mir Ruhe und Zeit für mich.
Oder:
Ich gehe meinen Weg mit Klarheit und Vertrauen.
Formuliere positiv
Auch die Sprache verändert die Stimmung eines Wunsches.
Statt den Blick auf das zu richten, was verschwinden soll, kannst Du beschreiben, was entstehen darf.
Aus:
Ich möchte weniger Stress.
wird zum Beispiel:
Mein Alltag darf ruhig und leicht sein.
Aus:
Ich möchte keine Angst vor Veränderungen haben.
kann werden:
Ich begegne Veränderungen mit Vertrauen.
Spüre Deinen Wunsch
Manchmal erkenne ich einen guten Wunsch daran, dass er beim Schreiben schon etwas in mir bewegt.
Vielleicht entsteht Vorfreude.
Vielleicht Ruhe.
Vielleicht dieses kleine Gefühl:
Ja. Genau das wünsche ich mir.
Es geht für mich dabei weniger um die perfekte Formulierung.
Viel wichtiger ist, dass sich Deine Worte nach Dir anhören.
Wenn Du Dir beim Schreiben etwas Inspiration wünschst
Manchmal sind dreizehn Wünsche ganz schnell gefunden.
Und manchmal sitzt Du vor Deinen Zetteln und merkst, dass Du erst einmal ein wenig in Dich hineinspüren möchtest.
Für solche Momente habe ich ein schönes 13-Wünsche-Rauhnachts-Orakel entdeckt. Es wurde speziell für dieses Ritual gestaltet und enthält neben Wunschzetteln auch Karten mit kleinen Rauhnachts-Impulsen und Affirmationen sowie ein Begleitbuch.
Vielleicht möchtest Du Dich davon beim Schreiben Deiner Wünsche ein wenig inspirieren lassen – und danach wieder ganz bei Deinen eigenen Gedanken und Wünschen bleiben.
13-Wünsche-Rauhnachts-Orakel → Bei Amazon ansehen (Anzeige)
Ein besonderer Platz für Deine 13 Wünsche
Wenn meine Wünsche geschrieben sind, falte ich jeden Zettel so, dass ich anschließend nicht mehr erkennen kann, welcher Wunsch darin verborgen ist.
Dann bekommen alle dreizehn Zettel einen gemeinsamen Platz.
Und genau hier finde ich ein kleines Holzkästchen besonders schön.
Nicht einfach, weil darin etwas aufbewahrt wird.
Sondern weil aus den gefalteten Zetteln dadurch etwas Besonderes wird.
Ein kleines Kästchen voller Wünsche für das kommende Jahr.
Das OM-Symbol passt für mich wunderbar zu dieser Stimmung. Es wird in spirituellen Traditionen mit Klang, Einheit und Verbundenheit verbunden und macht aus dem Kästchen einen kleinen Begleiter für diese besondere Zeit.
→ Hier findest Du das OM-Holzkästchen, das ich für die 13 Wünsche besonders schön finde.
Vielleicht stellst Du das Kästchen an einen Ort, an dem Du es während der Rauhnächte immer wieder siehst.
Neben eine Kerze.
Auf Dein Sideboard.
Zu Deinen Karten.
Oder dorthin, wo Du Deine kleinen Rituale gestaltest.

So begleite ich das 13-Wünsche-Ritual
Mit Beginn der Rauhnächte nehme ich jeden Abend einen der gefalteten Zettel aus dem Kästchen.
Ich öffne ihn nicht.
Der Wunsch bleibt verborgen.
Dann verbrenne ich ihn in meiner Räucherschale.
Ich mag diesen Moment.
Der Zettel wird langsam kleiner.
Der Rauch steigt nach oben.
Und für mich liegt darin etwas sehr Symbolisches:
Ich gebe diesen Wunsch ab.
Ich muss in diesem Moment nicht wissen, wie etwas geschehen soll.
Ich darf ihn einfach loslassen.
→ Hier findest Du die Räucherschale, die ich dafür verwende. (Anzeige)
Beim Verbrennen achte ich darauf, dass die Schale auf einem sicheren Untergrund steht, sich nichts Brennbares in der Nähe befindet und ich die Flamme niemals unbeaufsichtigt lasse.

Räuchern und das 13-Wünsche-Ritual
Räuchern gehört für mich ganz selbstverständlich zu den Rauhnächten.
Nicht, weil Du für jede Rauhnacht ein bestimmtes Räucherwerk brauchst.
Für mich geht es vielmehr darum, mit einem Duft eine besondere Atmosphäre zu schaffen.
Manchmal wähle ich ganz intuitiv danach aus, wonach mir gerade ist. An einem Abend darf es Weihrauch sein, an einem anderen vielleicht Myrrhe, Lavendel oder ein warmer Duft wie Sandelholz.
Wenn Du während der Rauhnächte gerne verschiedene Räucherwerke ausprobieren möchtest, finde ich eine Räucherbox mit unterschiedlichen Mischungen besonders schön.
Darin findest Du zum Beispiel Weihrauch, Copal, Myrrhe, Dammar, Sandelholz, Zimt, Patchouli, Lavendel, Rose und Benzoe.
So kannst Du jeden Abend einfach schauen:
Welcher Duft spricht mich heute an?
Du musst also nicht für jede Rauhnacht ein bestimmtes Räucherwerk bereitlegen. Vielleicht begleitet Dich ein Duft mehrere Abende. Vielleicht möchtest Du jeden Abend etwas anderes ausprobieren.
Beides darf sein.
→ Hier findest Du die Räucherbox mit 12 verschiedenen Räuchermischungen. (Anzeige)
Wenn Du noch tiefer in das Räuchern im Jahreskreis eintauchen möchtest:
→ Ein Jahr voller Düfte – Räuchern im Rhythmus der Jahreszeiten

Und dann bleibt ein Wunsch übrig
Nach zwölf Rauhnächten liegt nur noch ein gefalteter Zettel im Kästchen.
Dieser Moment ist jedes Jahr besonders.
Denn jetzt darfst Du ihn öffnen.
Diesen Wunsch gibst Du symbolisch nicht ab.
Er gehört Dir.
Vielleicht überrascht Dich, was darauf steht.
Vielleicht musst Du lächeln.
Vielleicht hast Du insgeheim schon geahnt, welcher Wunsch übrig bleiben könnte.
Für mich ist dieser dreizehnte Wunsch keine Aufgabe.
Er ist eher eine Einladung.
Was kann ich selbst dazu beitragen, dass dieser Wunsch in meinem Leben Raum bekommt?
Manchmal beginnt genau dort etwas Neues.
Mit einem kleinen Schritt.
Einer Entscheidung.
Oder einfach damit, dass ein Wunsch plötzlich nicht mehr nur auf einem Zettel steht.
🤍 Kleine Inspiration
Vielleicht möchtest Du Deine dreizehn Wünsche in diesem Jahr einmal ganz in Ruhe schreiben.
Ohne lange darüber nachzudenken, ob sie „richtig“ formuliert sind.
Vielleicht zündest Du eine Kerze an.
Machst Dir eine Tasse Tee.
Legst dreizehn kleine Zettel vor Dich.
Und fragst Dich:
Was darf das kommende Jahr für mich bereithalten?
Schreib auf, was auftaucht.
Falte Deine Wünsche.
Gib ihnen einen schönen Platz.
Und dann lass Dich überraschen, welcher Wunsch am Ende bei Dir bleibt.
Wenn Du anschließend tiefer in diese besondere Zeit eintauchen möchtest, wartet die nächste Inspiration bereits auf Dich:
→ Die Rauhnächte – Bedeutung, Rituale und die besondere Zeit zwischen den Jahren
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