Ich lade Dich ein …
…mit mir einen kleinen Spaziergang durch den Herbst zu machen.
Die Blätter beginnen langsam ihre Farbe zu verändern.
Hier und da liegt bereits eine Kastanie auf dem Boden.
Zwischen den Bäumen entdecke ich Eicheln.
Und ein besonders schönes Blatt wandert ganz selbstverständlich in meine Jackentasche.
Jedes Jahr passiert das wieder.
Irgendwann komme ich von einem Spaziergang nach Hause und habe die ersten kleinen Herbstschätze dabei.
Eine Kastanie.
Ein Blatt.
Eine Eichel.
Vielleicht einen kleinen Zweig.
Und dann weiß ich:
Jetzt zieht langsam der Herbst bei mir ein.

Meine Schale verändert sich mit den Jahreszeiten
Manche nennen so einen Platz einen Jahreszeitentisch.
Bei mir ist es eine große Schale.
Sie steht das ganze Jahr über bei mir und verändert sich immer wieder mit der Natur.
Im Frühling dürfen die ersten Blüten hinein.
Im Sommer erinnern mich Lavendel, Muscheln oder andere kleine Fundstücke an warme Tage.
Und im Herbst wird die Schale langsam wärmer und erdiger.
Dafür sammle ich bei meinen Spaziergängen, was mir gefällt:
✓ bunte Herbstblätter
✓ Kastanien
✓ Eicheln
✓ kleine Zweige
✓ Tannenzapfen
✓ schöne Steine
Es gibt dafür keinen festen Plan.
Manchmal liegt nur eine Handvoll Kastanien darin.
Ein anderes Mal wird daraus eine ganze kleine Herbstlandschaft.
Und genau das mag ich daran.
Sie entsteht mit der Zeit.
Dieses Jahr darf auch ein kleiner Waldduft einziehen

Seit wir unsere Duftsteine aus Salzteig gemacht haben, weiß ich schon, was dieses Jahr zusätzlich in meine Herbstschale kommt:
ein kleiner Wald-Duftstein.
Vielleicht mit ein paar feinen Tannennadeln auf der Oberfläche und einigen Tropfen Zirbe, Fichte oder Latschenkiefer.
So liegt zwischen Kastanien, Eicheln und Blättern plötzlich noch ein kleines Stück Wald.
Und wenn der Duft irgendwann schwächer wird, kann ich einfach wieder wenige Tropfen des ätherischen Öls daraufgeben.
Wenn Du Deinen eigenen Duftstein machen möchtest, findest Du hier das einfache Grundrezept und verschiedene Ideen mit Lavendel, Waldduft, Zitrone, Mandarine und Rosenblüten:
→ Duftsteine selber machen – kleine Duftmomente für Dein Zuhause
Kerzenlicht gehört für mich zum Herbst
Wenn die Tage langsam kürzer werden, verändert sich auch das Licht im Haus.
Und dann beginnt für mich wieder die Zeit der Kerzen.
Für meine Herbstschale mag ich besonders warme Gold-, Bernstein- und Brauntöne.
Dieses Jahr habe ich eine wunderschöne Zimt-Vanille-Duftkerze in einem geprägten braun-goldenen Glas entdeckt.
Schon das Glas passt wunderbar zwischen Holz, Kastanien und die warmen Farben des Herbstes.
Und Zimt und Vanille bringen noch einmal eine ganz andere Duftnote dazu.
Warm.
Würzig.
Ein bisschen gemütlich.
Genau richtig für die ersten Abende, an denen es draußen früher dunkel wird.
→ Diese besondere Herbstkerze findest Du hier.
Alternativ kannst Du natürlich auch eine schlichte Kerze in einem warmen Gold-, Creme- oder Bernsteinton verwenden.

Feuer, Erde, Wasser und Luft
Irgendwann ist mir aufgefallen, dass sich an diesem kleinen Platz fast von selbst die vier Elemente versammeln.
Feuer finde ich im Licht der Kerze.
Erde begegnet mir in Kastanien, Eicheln, Steinen, Holz und all den kleinen Schätzen aus der Natur.
Wasser steht in einer kleinen Glasschale dabei.
Und Luft nehme ich über die Düfte wahr, die sich sanft im Raum verteilen.
Das kann der Duft meines Wald-Duftsteins sein.
Oder manchmal auch etwas Räucherwerk.
Ich stelle die Elemente nicht nach einem festen Schema zusammen.
Sie finden ihren Platz vielmehr mit dem, was ich gerade mit nach Hause bringe und was sich für mich schön anfühlt.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich diese Schale so gerne mag.
Sie ist nicht einfach Dekoration.
Sie verbindet mein Zuhause ein kleines bisschen mit dem, was gerade draußen in der Natur geschieht.

Ein Herbstplatz darf ganz einfach sein
Du brauchst keine große Dekoration, um Dir einen solchen Platz zu gestalten.
Vielleicht findest Du bei Deinem nächsten Spaziergang nur ein einziges Blatt, dessen Farben Dich faszinieren.
Dann nimm es mit.
Vielleicht liegt eine besonders schöne Kastanie vor Deinen Füßen.
Oder ein kleiner Stein fällt Dir ins Auge.
Auch daraus kann Dein eigener kleiner Herbstplatz entstehen.
Eine Schale.
Ein paar Fundstücke aus der Natur.
Eine Kerze.
Vielleicht ein Duftstein.
Mehr braucht es manchmal gar nicht.
Und im Laufe der nächsten Wochen darf sich die Schale verändern.
Es kommen neue Blätter dazu.
Die ersten Tannenzapfen.
Vielleicht ein Zweig.
Bis irgendwann der Herbst langsam dem Winter Platz macht.
Wenn der Herbst auch duften darf
Für mich gehört zum Herbst nicht nur das warme Licht.
Es sind auch seine Düfte.
Feuchte Erde.
Moos.
Harz.
Holz.
Die ersten würzigen Aromen.
Und dieses ganz besondere Waldgefühl.
Wenn Du diese Seite des Herbstes liebst, kannst Du von hier aus noch ein wenig weiterreisen.
Der warme, würzige Duft von Beifuß begleitet Dich über goldene Spätsommerwiesen, auf denen sich der Herbst bereits leise ankündigt.
→ Beifuß – Der Duft des Übergangs
Oder vielleicht zieht es Dich gerade eher in den Wald.
Dorthin, wo die Luft nach Holz und Harz duftet und zwischen den Bäumen diese besondere Ruhe liegt.
→ Wo der Wald nach Harz duftet
Und wenn Dir besonders der Duft der Zirbe gefällt:
🤍 Kleine Inspiration
Vielleicht nimmst auch Du bei Deinem nächsten Spaziergang einen kleinen Schatz mit nach Hause.
Ein Blatt, dessen Farben Dich begeistern.
Eine Kastanie.
Eine Eichel.
Oder einen Stein, der Dir ins Auge fällt.
Manchmal genügt schon ein einziges Fundstück, um die Stimmung einer Jahreszeit noch ein wenig länger zu bewahren.
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