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Es gibt Nächte, die sich anders anfühlen.
Die Wintersonnenwende ist eine davon.
Draußen wird es früh dunkel.
Kerzenlicht spiegelt sich in den Fenstern.
Vielleicht duftet es nach Tee, Tannenzweigen oder Räucherwerk.
Und mitten in dieser dunklen Jahreszeit liegt ein ganz besonderer Wendepunkt.
Die Wintersonnenwende markiert die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres.
Danach verändert sich das Licht wieder.
Zunächst kaum merklich.
Ein paar Minuten.
Ein wenig mehr Helligkeit.
Und doch beginnt genau hier die Rückkehr des Lichts.
Vielleicht berührt uns die Wintersonnenwende deshalb seit so langer Zeit.
Sie erzählt von Wandel.
Von einem neuen Zyklus.
Und davon, dass selbst in der dunkelsten Zeit bereits etwas Neues beginnt.
Die Wintersonnenwende bewusst erleben
Ich mag es, solche besonderen Tage nicht einfach vorüberziehen zu lassen.
Es braucht dafür kein großes Ritual.
Schon eine Kerze kann die Atmosphäre vollkommen verändern.
Vielleicht wählst Du für die Wintersonnenwende eine besondere Kerze, die Du ganz bewusst nur für diesen Abend anzündest.
Eine weiße Kerze für Klarheit.
Gold für das wiederkehrende Licht.
Rot für Wärme, Lebenskraft und Geborgenheit.
Stelle sie an einen Ort, an dem Du Dich wohlfühlst.
Vielleicht auf ein kleines Tablett.
Mit einem Tannenzweig.
Ein paar Zapfen.
Einem schönen Stein.
Oder ganz schlicht für sich allein.
Hier findest Du eine Kerze, die ich für ein Wintersonnenwende-Ritual besonders schön finde. (Anzeige)
Zünde Deine Kerze an.
Setze Dich für einen Moment davor.
Atme ruhig durch die Nase ein und langsam wieder aus.
Beobachte die Flamme.
Wie sie sich bewegt.
Wie das warme Licht den Raum verändert.
Vielleicht stellst Du Dir vor, dass dieses Licht auch etwas in Dir berührt.
Wärme.
Zuversicht.
Vorfreude auf das, was vor Dir liegt.
Was möchtest Du dem Feuer übergeben?
Die Wintersonnenwende steht nicht nur für das wiederkehrende Licht.
Sie liegt auch an einer Schwelle.
Das alte Jahr neigt sich seinem Ende zu.
Die Rauhnachtszeit rückt näher.
Und vielleicht gibt es etwas, das Du vorher bewusst verabschieden möchtest.
Nimm einen kleinen Zettel und schreibe darauf, was gehen darf.
Vielleicht einen Gedanken, der Dich immer wieder beschäftigt.
Eine alte Sorge.
Eine Situation, die abgeschlossen ist.
Oder etwas, das sich einfach nicht mehr richtig für Dich anfühlt.
An diesem Punkt liebe ich die Verbindung mit einem kleinen Feuerritual.
Feuer verwandelt.
Es wärmt.
Es leuchtet.
Und es macht sichtbar, wie etwas seine Form verändert.
Wenn Du Dein Loslassen mit einem kleinen Feuerritual verbinden möchtest, kannst Du dafür eine feuerfeste Räucherschale verwenden.
Gerade für ein kleines Ritual finde ich diese Form besonders schön.
Die Schale braucht wenig Platz, und trotzdem entsteht dieser besondere Moment, wenn der Zettel dem Feuer übergeben wird.
Diese kleine Räucherschale gefällt mir für solche Rituale besonders gut. (Anzeige)
Lege Deinen Zettel bewusst ins Feuer und beobachte einen Moment, wie die Flammen ihn erfassen.
Vielleicht entsteht dabei dieses leise Gefühl:
Das darf jetzt gehen.
Wenn Du Dein Loslassen ausführlicher begleiten möchtest, findest Du hier mein kleines Feuerritual.
Das Licht willkommen heißen
Danach darf sich der Blick verändern.
Nimm einen neuen Zettel.
Dieses Mal geht es um das, was entstehen darf.
Was möchtest Du in den kommenden Monaten stärker in Deinem Leben spüren?
Vielleicht mehr Freude.
Mehr Vertrauen.
Leichtigkeit.
Kreativität.
Nähe.
Mut.
Oder viele kleine Augenblicke, in denen Du Dich einfach wohlfühlst.
Schreibe drei Dinge auf.
Lege den Zettel neben Deine Kerze.
Schau noch einmal in die Flamme.
Und stell Dir vor, wie sich dieses kleine Licht langsam ausbreitet.
Die Wintersonnenwende und die Rauhnächte
Für mich ist die Wintersonnenwende auch der Beginn einer ganz besonderen Zeit im Jahr.
Sie öffnet die Tür zur Rauhnachtszeit.
Die eigentlichen zwölf Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember.
Doch schon rund um die Wintersonnenwende darf die Einstimmung beginnen.
Vielleicht räucherst Du Dein Zuhause.
Vielleicht blickst Du noch einmal auf das vergangene Jahr zurück.
Oder Du bereitest bereits Deine 13 Wünsche für die Rauhnächte vor.
Ich mag es, genau diese Tage dafür zu nutzen.
Die längste Nacht des Jahres.
Das Licht, das langsam zurückkehrt.
Und dieses besondere Gefühl, dass ein neuer Abschnitt beginnt.
Hier findest Du mein Ritual der 13 Wünsche für die Rauhnächte.
So wird die Wintersonnenwende zu einer kleinen Schwelle zwischen dem alten Jahr und der besonderen Zeit, die nun vor Dir liegt.
Ein kleiner Platz für die kommenden Tage
Vielleicht bleibt Deine Kerze nach der Wintersonnenwende noch eine Weile stehen.
Vielleicht zündest Du sie in den Tagen bis Weihnachten immer wieder an.
Für mich liegt gerade darin etwas Schönes.
Das Licht kommt nicht mit einem großen Sprung zurück.
Es wächst langsam.
Tag für Tag.
Und vielleicht darf auch manches in unserem Leben genau so entstehen.
Sanft.
In seinem eigenen Rhythmus.
🤍 Kleine Inspiration
Mach aus der Wintersonnenwende in diesem Jahr Deinen eigenen kleinen Lichterabend.
Zünde eine besondere Kerze an.
Schreibe auf, was Du dem Feuer übergeben möchtest.
Und notiere anschließend drei Dinge, die Dich in den kommenden Monaten begleiten dürfen.
Vielleicht wird genau dieser Abend Dein erster Schritt in die Rauhnachtszeit.
Ein Abend mit Kerzenlicht.
Mit Wärme.
Mit einem kleinen Feuer.
Und mit dem Gefühl, dass das Licht bereits wieder auf dem Weg ist.
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