Sonniger Tempelhof in China mit Meditationskissen, Teetasse und blühenden Bäumen – Symbol für eine achtsame Qi-Gong-Reise am Morgen.

Den Himmel begrüßen

Manchmal beginnt ein guter Morgen nicht mit großen Plänen.

Sondern mit einem tiefen Atemzug.

Mit beiden Füßen auf dem Boden.

Und einer einzigen, langsamen Bewegung.

Ich mag diese kleinen Augenblicke am Morgen sehr. Noch bevor der Tag richtig beginnt, für ein paar Minuten bewusst wahrnehmen, wie ich stehe, wie ich atme und wie sich mein Körper anfühlt.

Eine meiner liebsten Bewegungen aus dem Qi Gong ist wunderbar einfach.

Die Arme heben sich langsam mit dem Atem.

Und sinken ebenso ruhig wieder nach unten.

Für mich fühlt es sich jedes Mal ein bisschen so an, als würde ich am Morgen den Himmel begrüßen.

Und genau dazu möchte ich Dich heute einladen.

goldene tempelanlage im morgenlicht

Eine kleine Reise in einen chinesischen Tempel

Ich lade Dich ein …

…mit mir nach China zu reisen.

Die Morgensonne taucht die Berge in ein warmes, goldenes Licht.

Ein schmaler Steinweg führt Dich zu einem alten Tempel.

Links und rechts stehen uralte Zypressen.

Ihre Äste bewegen sich sanft im Morgenwind.

Die Luft ist klar.

Frisch.

Still.

Aus der Ferne erklingt das leise Läuten einer Tempelglocke.

Du gehst langsam durch das große Holztor.

Vor Dir öffnet sich ein weiter Innenhof.

Die ersten Sonnenstrahlen wärmen die alten Steinplatten.

Ein älterer Mönch steht bereits dort.

Ganz ruhig.

Ganz bei sich.

Langsam hebt er mit dem Einatmen seine Arme.

Fast so, als würde er den Himmel begrüßen.

Mit dem Ausatmen sinken sie wieder nach unten.

Seine Bewegungen sind langsam und fließend.

Du stellst Dich einige Schritte entfernt auf die warmen Steine.

Spürst den Boden unter Deinen Füßen.

Die Erde trägt Dich.

Über Dir spannt sich der weite Himmel.

Und dann beginnst auch Du Dich zu bewegen.

Den Himmel begrüßen

Mit Deinem nächsten Atemzug lässt Du Deine Arme langsam vor Deinem Körper nach oben steigen.

Ganz weich.

Nur so weit, wie es sich für Dich angenehm anfühlt.

Dann atmest Du langsam wieder aus.

Deine Arme sinken auf demselben Weg nach unten.

Noch einmal.

Einatmen.

Die Arme steigen.

Ausatmen.

Die Arme sinken.

Du findest Deinen eigenen Rhythmus.

Vielleicht wird Dein Atem mit jeder Bewegung ein wenig ruhiger.

Vielleicht spürst Du den Boden unter Deinen Füßen bewusster.

Die Morgensonne wärmt Dein Gesicht.

Ein leichter Wind zieht durch den Innenhof.

Über Dir liegt der weite Himmel.

Unter Dir die warme Erde.

Und dazwischen stehst Du.

Atmend.

Bewegend.

Ganz in diesem Augenblick.

Wiederhole die Bewegung einige Male.

Dann lass Deine Arme langsam sinken.

Bleib noch einen kleinen Moment stehen.

Spüre Deine Füße auf dem Boden.

Deinen Atem.

Die Wärme der Sonne.

Und wenn Du möchtest, nimm genau dieses Gefühl mit in Deinen Tag.

morgenimpuls

So kannst Du die Bewegung in Deinen Morgen holen

Das Schöne daran ist für mich ihre Einfachheit.

Ich brauche dafür keine lange Übungsfolge.

Manchmal öffne ich morgens einfach das Fenster, stelle mich hin und wiederhole die Bewegung einige Male ganz langsam.

Einatmen.

Die Arme heben.

Ausatmen.

Die Arme sinken lassen.

An warmen Tagen mache ich sie gerne draußen.

Und manchmal bleibt es tatsächlich bei diesen wenigen Minuten.

Gerade das mag ich daran.


🤍 Kleine Inspiration

Nach dieser kleinen Bewegung bleibe ich gerne noch einen Moment bei mir.

Manchmal mit einer Tasse Tee.

Manchmal schaue ich einfach aus dem Fenster.

Und an manchen Tagen ziehe ich eine Tarotkarte als kleinen Morgenimpuls.

Für mich geht es dabei nicht darum, vorherzusagen, was passieren wird. Viel schöner finde ich die Frage:

Welchen Gedanken möchte ich heute mit in meinen Tag nehmen?

So werden aus einer Bewegung, einem Atemzug und vielleicht einer einzigen Karte ein paar ruhige Minuten am Morgen.

Wenn Du diese Art von Morgenimpuls magst, kannst Du mich hier noch ein Stück weiter begleiten:

→ Ein Morgenimpuls mit Tarot – Stärke Deine Intuition

Es sind oft nicht die großen Rituale, die unseren Tag verändern. Sondern die kleinen Momente, die wir ganz bewusst erleben.


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